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INDUSTRIE

IHRE ANLAGEN ERZEUGEN DATEN. IHR BETRIEB SOLL DARAUS ENTSCHEIDUNGEN MACHEN.

Vaiking führt Protokolle wie Modbus, OPC UA und Profinet in einem einheitlichen Datenmodell zusammen und kann innerhalb definierter Grenzen eingreifen, bevor ein Anlagenstillstand entsteht: heterogene Protokolle, ein Datenmodell, definierte Eingriffsgrenzen.

INDUSTRIE
01 — DIE REALITÄT IN GEWACHSENEN PRODUKTIONSUMGEBUNGEN

DIE ANLAGEN LAUFEN. KEINER SIEHT DEN GESAMTZUSTAND.

01IT und OT reden nicht miteinander

Linie 3 steht. Das Modbus-Device antwortet nicht. Ist es Hardware, Netzwerk oder Steuerung? IT und OT führen getrennte Ticket-Systeme. Bis beide Abteilungen denselben Kontext haben, verlängert sich die Ursachenklärung. Mit ihr die Stillstandszeit. Modbus, OPC UA, Profinet: drei Protokolle, drei Datensilos, kein gemeinsames Lagebild für die Ursachenklärung.

02Schleichende Verluste fressen die Marge

Statische Grenzwerte schlagen Alarm, wenn es zu spät ist. Schleichende Effizienzverluste über Wochen liegen darunter. Eine Anlage verbraucht bei gleicher Last schrittweise mehr Energie. Kein Alarm, kein Ticket, keine Maßnahme. Der Verlust akkumuliert, bis er in der Monatsabrechnung auftaucht oder die Linie steht.

03Wartung nach Ausfall statt nach Zustand

Instandhaltung nach Kalender bedeutet: Wartungen zu früh, Ausfälle trotzdem. Wartung nach Zustand setzt voraus, dass Sie den Zustand kennen: nicht nur den Betriebsstatus, sondern das Abweichungsmuster über Zeit. Ohne historische Baseline pro Anlage bleiben Zustandsbewertungen Erfahrungswissen.

04Energiepreise als unkontrollierte Variable

Energiekosten steigen. Produktionspläne bleiben statisch. Die Möglichkeit, Lastprofile an Preisentwicklungen anzupassen, ist technisch vorhanden. In der Praxis fehlen dafür zentrale Daten und definierte Eingriffslogiken. ESG-Reporting kommt dazu: CSRD verlangt nachvollziehbare, prüfbare Herleitung von Energiedaten.

02 — SO FUNKTIONIERT VAIKING IN INDUSTRIEUMGEBUNGEN

HETEROGENE ANLAGEN. EIN DATENMODELL. BEWERTUNG UND REAKTION IN ECHTZEIT.

Vaiking integriert bestehende Steuerungen schrittweise über OPC UA als semantische Integrationsschicht. Kein Ersatz der Steuerung. Vaiking überwacht, analysiert und greift nur innerhalb definierter Grenzen ein.

Integration in bestehende Anlagen ohne Steuerungsersatz

Vaiking bindet bestehende Anlagen über industrielle Gateways an: Protokolle wie Modbus, Profibus, Profinet, EtherCAT und OPC UA. OPC UA dient als semantische Integrationsschicht für heterogene Systemlandschaften. Integration erfolgt schrittweise. Bestehende Steuerungen bleiben führend in ihrem Bereich.

Schleichende Abweichungen erkennen²

Statt statischer Grenzwerte leitet das System typische Betriebsverläufe aus historischen Daten ab. Abweichungen werden im Betriebskontext eingeordnet: Vergleich von Linien- und Anlagenperformance, Erkennung schleichender Effizienzabnahmen, Energieverbrauch auf Komponentenebene.

Schleichende Effizienzabnahmen erkannt. Wartung vor dem Ausfall, nicht danach.

Automatisierte Lastanpassung mit externer Datenbasis¹

Vaiking bindet Energiepreise, PV-Erzeugung und Wetterdaten als externe Einflussfaktoren ein. Das System passt Lastprofile automatisch an. Wird der Zielzustand nicht erreicht, greift eine Kompensationsmaßnahme oder der Vorgang wird eskaliert. Kein stiller Fehlschlag.

  • PRE: Prüfung, ob die Anpassung im Produktionsplan möglich ist
  • EXEC: Anpassung der Lastprofile
  • POST: Überwachung, ob die gewünschte Lastreduktion eintritt

Zustandsbasierte Instandhaltung mit ERP/Wartungssystem-Integration

Abweichungen vom typischen Betriebsverlauf werden erkannt, bewertet und in bestehende Prozesse überführt. Direkter Eingriff in Steuerungen nur im Rahmen definierter und freigegebener Regeln.

  • Prüfung, ob die Abweichung stabil ist oder kurzfristig auftritt
  • Automatische Auslösung einer Wartungsanforderung im ERP oder Wartungssystem
  • Validierung, ob sich der Zustand nach der Maßnahme normalisiert
Vaiking-Dashboard: Zeitreihen-Panel mit Metriken aus KNX-Sensor, SNMP-Switch und Modbus-Energiezähler

¹ Pre-/Post-Condition-Checks: durch Gebrauchsmuster geschützt.

² Dynamische KI-Schwellenwerte: durch Gebrauchsmuster geschützt.

03 — OPERATIVE SZENARIEN

WAS VAIKING IN INDUSTRIEUMGEBUNGEN KONKRET VERÄNDERT.

1

Linienstillstand: Ursache über Protokollgrenzen klären

6 Uhr morgens. Der Schichtleiter meldet: Linie 3 steht. Das Modbus-Device antwortet nicht. IT sieht kein Netzwerkproblem. OT hat kein offenes Ticket. Vaiking aggregiert den Zustand aller beteiligten Schichten im selben Datenmodell.

ERKENNENKorrelation: Modbus-Gerätestatus, OPC-UA-Kommunikation der Linie, S7-Steuersignal und Netzwerktelemetrie werden gemeinsam ausgewertetEINGRENZENEingrenzung der Ursache auf Protokoll- und Geräteebene, Übergabe der Diagnose an den zuständigen Bereich mit vollständigem KontextÜBERWACHENÜberwachung, ob die Linie nach der Maßnahme stabil läuft und der Normalzustand wiederhergestellt ist

Kein gegenseitiges Abschieben zwischen IT und OT. Die Ursache ist eingegrenzt, bevor die zweite Stunde Stillstand beginnt.

2

Schleichende Abweichung vor dem Ausfall erkennen

Eine Anlage zieht bei gleichbleibender Last über sechs Wochen schrittweise mehr Strom. Kein statischer Grenzwert wird verletzt. Kein Alarm, kein Ticket. Die Abweichung ist nur sichtbar, wenn man den historischen Verlauf vergleicht.

Vaiking erkennt die Abweichung vom Normalverlauf und löst eine priorisierte Meldung aus, bevor die Anlage ausfällt. Die Wartung wird geplant, nicht reaktiv.

3

Zustandsbasierte Instandhaltung mit Wartungssystem-Integration

Eine Anlage zeigt steigende Laufzeiten bei gleichbleibendem Sollwert. Die Abweichung liegt unter dem Ausfallgrenzwert, akkumuliert sich aber über Tage. Vaiking bewertet das Muster als stabil und löst automatisch eine Wartungsanforderung im ERP oder CMMS aus.

Nach der Wartung prüft das System, ob sich der Zustand normalisiert hat. Kein manueller Rückmeldeprozess. Vollständige Protokollierung für Rückverfolgbarkeit.

4

ESG-Reporting ohne manuelle Konsolidierung

Energiedaten entstehen direkt aus dem laufenden Betrieb der angebundenen Anlagen. Herkunft und Ableitung der Kennzahlen sind nachvollziehbar. CSRD-relevante Berichte entstehen aus der gleichen Datenbasis wie das operative Monitoring.

Kein separater Datenerhebungsprozess. Export über vollständig dokumentierte REST-API.

04 — MODULE IM EINSATZ

WAS WELCHES MODUL IN IHREM BETRIEB LÖST.

BASIS

Monitoring

  • SPS, Energiezähler und SCADA-Daten auf einer gemeinsamen Zeitachse
  • Schleichende Verluste in Produktionslinien sichtbar ohne Steuerungsersatz
  • IT und OT korreliert ohne separate Systeme
Mehr zu Monitoring →
AUFBAU

Automatisierungs-Modul

  • Produktionslast bei Strompreissprüngen automatisch anpassen
  • Schutzabschaltung mit definierten Voraussetzungen ohne Steuerungseingriff
Mehr zum Automatisierungs-Modul →
VEREDELUNG

KI-Modul

  • Maschinenverschleiß erkennen bevor der Ausfall eintritt
  • Effizienzabnahmen aus historischen Zeitreihendaten ableiten
Mehr zum KI-Modul →
05 — NÄCHSTER SCHRITT

30 MINUTEN. WIR PRÜFEN, WAS IN IHRER PRODUKTIONSUMGEBUNG SOFORT INTEGRIERBAR IST.

Modbus, OPC UA, Profinet sowie angrenzende Infrastruktur: Wir analysieren Ihr konkretes Setup und zeigen, wie Vaiking schrittweise integriert wird.