IHR GEBÄUDE HAT GLT, BMS UND EMS. ABER KEIN GEMEINSAMES LAGEBILD UND KEINE EINHEITLICHE REAKTIONSLOGIK.
Vaiking ergänzt GLT, BMS und EMS um eine gemeinsame Betriebsebene: Zustände korrelieren, Eingriffe verifizieren, Nachweise generieren. Ohne die bestehenden Systeme zu ersetzen.

HLK LÄUFT, WENN NIEMAND DA IST. WARTUNG BEGINNT NACH DEM AUSFALL. ENERGIEDATEN WERDEN IN EXCEL ZUSAMMENGEFÜHRT.
01Statische Betriebsweisen
Ferien. Das Gebäude leer, drei Etagen ungenutzt. Die Klimaanlage läuft. Vollständig, nach Zeitplan, wie immer. Niemand hat die Ausnahme eingetragen, weil niemand dafür zuständig ist. Mit der Februarrechnung beginnt die nachträgliche Ursachenklärung: seit wann der Zustand bestand und warum.
02Insellösungen ohne gemeinsame Datenbasis
Gebäudeleittechnik, Zutrittskontrolle, Energiemessung, IT-Monitoring: vier Systeme, vier Verantwortliche, und wenn eine Störung alle betrifft, beginnt zuerst die Frage, wer überhaupt zuständig ist. Die Störung betrifft Gebäudeautomation, Zutrittskontrolle und IT gleichzeitig. Drei Gewerke, drei Zuständige, drei Tickets, die dasselbe Problem beschreiben, ohne dass jemand das weiß.
03Reaktive Instandhaltung
Der Aufzug war zweimal in der Wartung, weil niemand die schleichende Abweichung gesehen hat. Die Klimaanlage fällt aus, und jetzt beginnt die Diagnose: Wann hat das angefangen? War da ein Trend? Gibt es Betriebsdaten? Ohne historische Baseline gibt es keine Antworten, und die Wartung kommt nach dem Schaden, nicht davor. Antriebe, Kondensatpumpen, Wärmetauscher: Verschleiß ist messbar, bevor er zum Ausfall wird.
04Energienachweise ohne belastbare Datenbasis
EnEfG und CSRD verlangen konsistente, prüfbare Energiedaten. Versicherungen fragen nach Nachweisen für vorbeugenden Betrieb. In der Praxis kommen die Daten aus dem BMS-Export, der FM-Software und dem Zählersystem, getrennt, in unterschiedlichen Formaten, manuell zusammengeführt.
BELEGUNG, BETRIEB UND ENERGIE IN EINER LOGIK.
Vaiking verbindet Protokolle wie KNX, BACnet und Modbus mit Belegungsdaten, Energieprofilen und externen Faktoren. Definierte und nachvollziehbare Abläufe statt ad-hoc manueller Eingriffe. Mit Pre-/Post-Verifikation für jede Aktion.
Schrittweise Integration bestehender Systeme
Vaiking bindet vorhandene Systeme über KNX, BACnet, Modbus und herstellerspezifische APIs ein. Integration erfolgt in vier Phasen: Aufnahme der Systeme und Schnittstellen, Auswahl relevanter Datenpunkte, Mapping und Vereinheitlichung, Aufbau einer gemeinsamen Datenbasis. Neue Geräte werden automatisch erkannt, soweit Protokollunterstützung vorhanden ist. GLT, BMS und EMS bleiben führend in ihrem Bereich: Direktsteuerung, Buslogik, Alarmgebung auf Komponentenebene. Vaiking ergänzt: gemeinsames Lagebild über Systemgrenzen, Eingriffsentscheidungen mit Vor- und Nachprüfung, revisionssichere Protokollierung.
Zustandsbasierte Automatisierung¹
Automatisierungen basieren auf Regeln, die der Betreiber festlegt. Jede Automatisierung durchläuft drei Phasen: Prüfung der Ausgangslage, Ausführung der Aktion und Bestätigung der Wirkung.
- PRE: Prüfung der aktuellen Bedingungen (Belegung, Zeit, Anlagenstatus)
- EXEC: Durchführung der definierten Aktion (z.B. HLK-Anpassung, Start/Stop)
- POST: Prüfung, ob die erwartete Wirkung eingetreten ist
Energiemanagement mit PV, Speicher und Ladepunkten
Bei vorhandener Energieinfrastruktur koordiniert Vaiking deren Einsatz auf Basis aktueller Erzeugung, Ladezustand, Strompreisen und betrieblicher Anforderungen.
- Hohe PV-Erzeugung bei niedriger Last → Priorisierung der Speicherladung
- Hoher Strompreis → Entladung des Speichers innerhalb definierter Grenzen
- Lastspitzen vermeiden → automatische Anpassung oder Meldung
Lastoptimierung auf Basis definierter Regeln statt manueller Eingriffe.
Zustandsbasierte Instandhaltung²
Verschleiß wird erkannt, bevor er zum Ausfall wird: steigende Laufzeiten bei gleichbleibendem Sollwert, schleichende Leistungsabnahmen, Abweichungen vom typischen Betriebsverlauf. Das System bewertet Abweichungen, bevor es Meldungen auslöst. Nur stabile, relevante Abweichungen führen zu Instandhaltungsanforderungen. Kein Alert-Rauschen.
Differenzierte Sichten je Rolle
Betreiber und FM sehen Betriebszustände, Automatisierungseingriffe und Instandhaltungsmeldungen. Eigentümer sehen Energieverbrauch, Verfügbarkeit und Betriebsnachweise. Mieter sehen ausschließlich die eigene Fläche. Zugriffsrechte werden auf Benutzer- und Gruppenebene vergeben. Sicht- und Steuerrechte sind unabhängig konfigurierbar.

¹ Pre-/Post-Condition-Checks: durch Gebrauchsmuster geschützt.
² Dynamische KI-Schwellenwerte: durch Gebrauchsmuster geschützt.
WAS VAIKING IN GEBÄUDEN UND ZWECKBAUTEN KONKRET VERÄNDERT.
KNX-Störung mit Klimafolge erkennen
Eine KNX-Störung unterbricht die Sollwertvorgabe an die Klimaanlage. Die Anlage läuft weiter, aber ohne Regelung. Temperaturabweichungen entstehen schleichend.
Störung erkannt, bevor Beschwerden eingehen. Vollständig protokolliert für Versicherung und Betreiber.
Betriebsnachweis für den Eigentümer: was war wann aktiv?
Die Jahresabnahme steht an. Der Eigentümer fragt: War die HLK in Gebäude B während der Nutzungszeit zwischen März und September wirklich bedarfsgeführt? Der FM-Dienstleister sucht in drei Systemen und bekommt drei verschiedene Antworten.
Eigentümer, Betreiber und Dienstleister greifen auf dieselbe Datenbasis zu. Kein Interpretationsspielraum. Kein Nacherhebungsaufwand.
Zustandsbasierte Wartung vor dem Ausfall
Eine Klimaanlage benötigt zunehmend länger, um den Sollwert zu erreichen. Der Trend ist über drei Wochen sichtbar. Kein statischer Grenzwert wurde ausgelöst, die Anlage läuft scheinbar normal.
Vaiking erkennt die schleichende Abweichung, bewertet sie als Instandhaltungsbedarf und löst eine Meldung aus, bevor die Anlage ausfällt. Der Techniker kommt, bevor die Anlage ausfällt. Kein Reaktionseinsatz, kein ungeplanter Stillstand.
Nachweisdokumentation für Versicherung und Betreiber
Die Versicherung fordert Nachweise für vorbeugenden Betrieb. Der Betreiber braucht einen Betriebsbericht für die Jahresabnahme. Bisher: manueller Export aus vier Systemen, manuelle Zusammenführung. Vaiking dokumentiert jeden Automatisierungsschritt mit Zeitstempel, Ausgangswert, ausgeführter Aktion und Ergebnis. Alle Abweichungen, Meldungen und Eingriffe sind revisionssicher abrufbar.
Nachweis direkt aus der laufenden Datenbasis statt manuellem Zusammenführen aus Inselsystemen.
WAS WELCHES MODUL IN IHREM BETRIEB LÖST.
Monitoring
- HLK, Beleuchtung, Zutrittskontrolle und Energiezähler in einem Datenstrom
- Belegungsmuster und Energieverbrauch korreliert sichtbar
- Energienachweise nach CSRD und EnEfG auf Basis echter Messdaten
Automatisierungs-Modul
- HLK-Abschaltung bei Nichtbelegung ohne manuelle Überprüfung
- Nacht- und Wochenendprofile automatisch aktiviert und validiert
KI-Modul
- Steigende Klimaanlagen-Laufzeiten als Verschleißindikator erkennen
- Saisonale Muster von echten Anomalien unterscheiden
30 MINUTEN. WIR PRÜFEN, WAS IN IHREM GEBÄUDE SOFORT OPTIMIERBAR IST.
KNX, BACnet, Modbus, PV-Anlage, Buchungssystem: Wir schauen uns Ihre vorhandene Infrastruktur an und zeigen, welche Automatisierungen ohne Systemersatz möglich sind.